Hiebing: Umweltschaden ermitteln und sanieren. Dank an alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräfte

Hiebing: Umweltschaden ermitteln und sanieren. Dank an alle hauptamtlichen und ehrenamtlichen Einsatzkräfte

Meppen. Mit Erleichterung und einem Dank an die vielen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte reagiert der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion auf die Nachricht, dass der Brand gelöscht sei. Jetzt gelte es, so Hiebing weiter, den gigantischen Umweltschaden in Gänze fachlich zu bewerten, um dann ein Sanierungskonzept zu entwickeln und dieses auch konsequent umzusetzen.

Die Tinner und Staverner Dose sei ein Naturschutzgebiet von internationalem Rang, das durch den Brand schweren Schaden genommen habe. Es seien wertvolle Lebensräume zerstört worden und erhebliche Verluste an Biodiversität  zu verzeichnen. In den Blick zu nehmen seien dabei die Schäden am Boden und im Wasser, darüber hinaus sei auch die enorme Emission an CO2, die durch den Brand freigesetzt wurde, zu untersuchen. Außerdem ging es darum, die Schäden, die durch die erforderlichen Brandbekämpfungsmaßnahmen entstanden seien, ebenfalls in der gebotenen Form zu sanieren. Die Ankündigung der Bundeswehr in der Meppener Tagespost vom 11.10.2018, den Wasserstand zu erhöhen um dann zu schauen, wie sich die Dinge dann entwickeln, sei ausdrücklich völlig unakzeptabel, so Hiebing in seiner Erklärung. Frau Ministerin von der Leyen und Herrn Staatssekretär Hoofe hätten bei ihrem Besuch im Emsland angekündigt, transparent und lückenlos aufzuklären und mit den örtlichen Dienststellen zu kooperieren. Ich nehme die Frau Ministerin beim Wort, so Hiebing abschließend, und erwarte, dass Bewertung und Sanierung des Umweltschadens, den die Bundeswehr verursacht hat, in enger Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden des Landkreises Emsland erfolgt.

Eigene Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion Emsland

 

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